Die Eröffnungsfeier des WZO war ein großer Erfolg
Eröffnungsfeier übertrifft alle Erwartungen!
Am 01. April 2006 ab 10.00 Uhr hatten die im Wassersport-Zentrum Oberweser ansässigen Firmen zu einer Eröffnungsfeier geladen. Obwohl im Vorfeld fast keine Werbung für die Veranstaltung gemacht wurde, erschienen ca. 600 bis 800 interessierte „Sehleute“, um mit allen Beteiligten das neu gegründete Wassersport-Zentrum Oberweser (WZO) gebührend aus der Taufe zu heben.
Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung begannen für die beteiligten Firmen jedoch schon viel früher.
Am 31.03.06 waren dann gegen 20.00 Uhr die letzen "groben" Arbeiten abgeschlossen und alle Beteiligten trafen sich noch einmal am Bierwagen. Immerhin musste ja auch das "kühle Blonde" für die Gäste vorgekostet werden; es wurde eben nichts dem Zufall überlassen. Nicole Seeberger (KN Werbung) sprach sogar noch ein letzes Gebet, auf dass auch alles klappen möge!
Die letzten Vorbereitungen waren am 01.04. noch nicht ganz beendet, als schon die ersten Besucher in der Bootshalle an der Oberweser erschienen. Doch wir nahmen es mit Humor. Pünktlich um 10.00 Uhr füllte sich der Gebäudekomplex am Schlut 1 A mit ca. 50 Besucher und ab 11.00 Uhr waren alle Räume im Zentrum von Menschen gut besucht.
Trotz des wechselhaften Wetters sind viele Freunde und Kunden der am Wassersport-Zentrum Oberweser beteiligten Firmen erschienen. Die Sportbootschule Hot Water war mit 4 Ausbildern vor Ort. Dennoch gelang es uns zeitweise leider nicht - bedingt durch den großen Ansturm - allen Besuchern unseres Informationsstandes gerecht zu werden und „ausgiebige“ Fachgespräche mit jedem einzelnem zu führen. Viele unserer ehemaligen Schüler hatten ebenfalls den Weg gefunden und uns in der neuen „alten“ Stätte unseres praktischen Wirkens besucht. Unter ihnen auch mindestens 5 Ausbilder anderer Schulen, die zu Fachgesprächen und einem Austausch von Informationen erschienen waren. Wir gaben in diesem Zusammenhang beispielsweise unser Wissen um die pyrotechnischen Prüfungen weiter, die ja zur Zeit in ganz Deutschland nicht angeboten werden. Hier gab es bekanntlich eine Gesetzesnovellierung, die zu einigen „Verwirrungen“ geführt hat (Siehe hierzu auch Neue Regelung Funk sorgt für Verwirrung.pdf). Dieser Prozess ist zurzeit noch nicht endgültig abgeschlossen und wir stehen hier in ständigen Kontakt mit dem PA Bremen sowie einigen Fachgremien.
Weiterhin besuchte ein Ausbilder unseren Stand und fragte sehr detailliert nach, wie wir das eine oder andere handhaben. Es ist doch schön, wenn sich andere an uns orientieren. Besonders reges Interesse fanden auch unser Gesamtausbildungskatalog sowie unsere Ausbildungs-Flyer, die in großen Stückzahlen mitgenommen wurden.
Von vielen Teilnehmern erhielten wir spontan Rückmeldungen, für die wir uns recht herzlich bedanken. Kurz gefasst war immer wieder zu hören:„..schön dass ihr das hier in Angriff genommen habt...“, „..es sind die „richtigen“ Leute mit einem guten Konzept. Das wird sicher funktionieren und bringt auch viele Vorteile für die Wassersportler im Revier und umzu (wie die Bremer zu sagen pflegen)...“, „..wir kommen sicher zurück in den Hafen...“ Einige bedauerten auch, dass sie ihre neuen Liegeplätze gerade wieder bezahlt hätten und somit dieses Jahr erst mal in den Häfen bleiben, in denen sie gerade liegen. Doch viele zogen in Erwägung, dass sie nächstes Jahr dann doch wieder zurück kämen.
Zwei sehr schöne Schiffe in der Ausstellungshalle. Eine Chaparral 255, die von der Firma Boote Tibus zur Verfügung gestellt wurde und das Grundausbildungsboot der Sportbootschule Hot Water, eine Formula 242 LS.
Chaparral 255 Formula 242 LS
Zur Veranstaltung herrschten diese Meinung vor: „Eine klasse Party!“, „ Gute Musik, leckeres Essen, klasse Getränke und alles sehr preiswert...“, „...da haben sich alle Beteiligten richtig ins Zeug gelegt..“, „..jedes alkoholische Getränk für einen Euro, Softdrinks und Kaffee gratis, Bratwurst mit Brot für eine Eurone und Gulaschsuppe für 1,50 Euro. Da habt ihr sicher ganz schön draufgezahlt....“. Anmerkung von uns: Das war es uns allen auch Wert. Was ist schon eine Eröffnungsfeier ohne viele Freunde? Und für die sind wir auch stets bereit etwas zu tun, im wahrstem Sinne des Wortes und nicht nur zur Eröffnungsfeier!
Gegen 16.00 Uhr neigte sich die Feier langsam den Ende entgegen. Klaus D. Schallehn von der Firma Boote Tibus koppelte die nagelneue Chaparral 255 wieder an, die er als Generalimporteur für Deutschland gerade am Tag zuvor aus dem Zolllager in Bremerhaven abgeholt hatte und fuhr zurück nach Rhumspringe in den schönen Harz. Kaum war er vom Hof, erschien ein Pärchen und wollte unbedingt die Chaparral 255 anschauen. Sie hatten einen Chapparal-Katalog unter dem Arm und beabsichtigten sich genau ein solches Schiff kaufen. Wir wissen bis jetzt leider nicht, wie sich so schnell herumsprechen konnte, dass das Boot hier zur Eröffnung zu besichtigen war. Falls die betreffenden Personen diesen Bericht lesen, wären wir (wie von allen anderen Lesern übrigens auch) über eine Eintrag im Gästebuch dankbar. Leider konnten wir ihnen nur noch sagen, dass in Rhumspringe noch ein frei verfügbares Boot steht. Sie wollen sich nun am 08. April auf den Weg zur Firma Boote Tibus in der Industriestraße in 37434 Rhumspringe bei Göttingen machen und Frau Tibus und Herrn Schalen einen netten Besuch abstatten.
Ab 19.00 Uhr haben die Mitarbeiter der beteiligten Firmen noch ein paar Reste vertilgt und versucht den Rummel um das Wassersport-Zentrum Oberweser zu verdauen. Die Erwartungen aller beteiligten wurden um ein weites übertroffen.
Wir als Sportbootschule Hot Water haben mal versucht nachzurechnen. Ungefähr 100 bis 120 ehemalige Schüler haben uns besucht. Genaue Zahlen liegen uns leider nicht vor, da wir irgendwann mit dem Zählen nicht mehr nachkamen. Wir bedanken uns bei allen für die netten Überraschungen und die persönlichen Beiträge jedes einzelnen Besuchers zum Gelingen dieser grandiosen Eröffnungs-Party.
Reißenden Absatz fanden auch die bestickten „Basecaps“ des WZO, die kostenlos unter den Besuchern verteilt wurden. Schon um 13.00 Uhr neigte sich der Vorrat dem Ende entgegen. Gegen 14.00 Uhr waren alle 500 Caps vergriffen.Wer leer ausgegangen ist und dennoch auf dieses schöne Erinnerungsstück nicht verzichten möchte, kann diese, sobald wir eine neue Lieferung erhalten haben, zum Selbstkostenpreis von nur 5 € im Hafen des WZO käuflich erwerben.
Hier noch ein paar Zahlen für die Statistiker unter den Lesern: 12.00 Uhr 800 Lose der Tombola sind restlos vergriffen und die Preise abgeräumt.
14.00 Uhr Das THW hat 250 Portionen Gulaschsuppe aus der Gulaschkanone „verkauft“ und beendet die Suppenausgabe.
14.00 Uhr 500 Basecaps sind unter den Besuchern verteilt und keine weiteren mehr vorhanden.
15.00 Uhr Es werden weitere Bratwürste besorgt, um den Nachschub sicherzustellen.
16.00 Uhr nochmals neue Bratwürste im Zulauf.
19.00 Uhr Ende des Festes und großes Erstaunen bei allen Beteiligten über das rege Interesse an dieser Veranstaltung unter den Wassersportlern.Insgesamt wurden verzehrt:
550 Bratwürste
250 Portionen Suppe
500 Portionen Kaffee
250 Stück Kuchen
150 l Bier
sowie diverse Mengen an Bonbons, Lollies und Gummibären...Mit Stand 07.04.2005 können wir auch vermelden:
Verteilt wurden an die Besucher u.a.:
300 Basecapes (200 fanden sich wieder im Lager der Firma Haumann an)
200 Schlüsselbänder
100 Fender-Schlüsselanhänger
ca. 400 Feuerzeuge
ca. 500 Kugelschreiber
und was uns mit besonderem Stolz erfüllt:ca. 100 Anmeldungen für einen Liegeplatz im Hafen liegen mit heutigem Tag bereits vor.
Das ist - so meinen wir zumindest - ein grandioser Erfolg für das neu gegründete Wasserport-Zentrum Oberweser. Damit hatte keiner der Beteiligten je gerechnet.
Für uns persönlich können wir vermelden: Es ist ein wenig wie nach Hause kommen. Viele alte Bekannte haben uns nett begrüßt und ihrer Freude darüber Ausdruck verliehen, dass wir nun wieder in der Marina sind. Wenn wir auch mit einem tränenden Auge im Jachthafen Hasenbüren weggehen, wo wir nach Verlassen der Marina Oberweser (siehe auch Powerboat Hot Water verlässt Marina Oberweser) so herzlich aufgenommen wurden. Dennoch freuen wir uns auf den gewohnten Anblick, wenn der „große und der kleine Hafenmeister“ wieder in ihren roten Overalls durch den Hafen laufen und nach den Rechten sehen. Das war schon ein Anblick den wir in unserer Zeit der Abwesenheit sehr vermisst haben.