| Welche Wege führen mich am einfachsten in den Wassersport? |
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Viele Wege führen zum Sportbootführerschein. Der Ausbildungswunsch führen Sie entweder in einen der Wassersportvereine oder in eine mehr oder weniger professionelle Wassersportschule. In den Vereinen wird die Theorie meistens im Winter gebüffelt, im Frühjahr geht es dann, für den Vereinsnachwuchs auf die Seen und Flüsse. Achten Sie darauf, dass die Ausbildungsstätte auch über geeignete Unterrichtsräume und anständige, gut ausgestattete Ausbildungsboote verfügt. Dies ist leider nicht immer selbstverständlich. Denn in angenehmer Atmosphäre fällt das Lernen wesentlich leichter und an Bord eines sinnvoll ausgestatteten Ausildungsbootes lernen Sie deutlich mehr für Ihre Zukunft als Skipper als in einer der häufig verwendeten Nussschalen. Mehr hierzu siehe auch Qual der Wahl Die Ausbildung in kommerziellen Wassersportschulen erfolgt meistens strukturierter und damit in deutlich strafferer Form. Im Jahr werden viele verschiedene Lehrgänge angeboten. Wichtig ist, dass die Kurse regelmäßig veranstaltet werden. Sollte Ihnen während des Kurses einmal etwas dazwischen kommenund Sie die Prüfung nicht wie geplant ablegen können, ist es gut, wenn Sie ohne große Wartezeiten wieder in den nächsten Kurs einsteigen können. Dieses ist auch von Vorteil, wenn ein Kursteilnehmer nach bestandener Prüfung plötzlich feststellt, dass er nun doch noch den einen oder anderen sinnvollen Schein zusätzlich erwerben möchte. In den ordentlichen Sportbootschulen kann er meistens gleich weitermachen und muss nicht erst bis zum Herbst warten. |
| Gibt es Kursempfehlungen für den Wassersporteinsteiger? |
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Um den Einstieg zu erleichtern, haben wir aus unserer langjährigen Ausbildungserfahrung spezielle Kurskombinationen zusammengestellt. Diese können Ihnen helfen, den Lernaufwand möglichst gering zu halten, sowie sinnvoll Geld an den richtigen Stellen zu sparen. Diese Kurskombinationen haben
wir für Sie mit dem Button
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| a)
Ich möchte den Sportbootführerschein See und Binnen machen. Wie
gehe ich am besten vor?
b) Eine Schule in der Nähe von Bremen hat mir geraten, erst den SBF Binnen zu machen, da dies dann einfacher ist. Warum rieten Sie es mir genau andersherum? |
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a) Diese Frage ist ausnahmsweise mal ganz einfach und auch eindeutig zu beantworten! Sie machen zunächst die Ausbildung zum SBF SEE in Theorie und Praxis und beenden diese mit der Prüfung zum Sportbootführerschein SEE (Theorie und Praxis). Die praktische Prüfung zum Sportbootführerschein SEE ist die umfassendere. Hier müssen Sie z.B. auch nach Kompass fahren, was bei der Binnenprüfung nicht gefordert wird. Haben Sie den SBF SEE in der Tasche, mache Sie im Anschluss daran einen kurzen „Ergänzungslehrgang“ zum SBF BINNEN. Diesen schließen Sie mit einer theoretischen Prüfung ab (die praktische Prüfung kann Ihnen erlassen werden, da Sie ja bereits umfassender als im Binnenbereich gefordert, geprüft wurden), und Sie haben auch den SBF Binnen in Händen und dies mit wenig Aufwand. Machen Sie es anders herum, kommt auf Sie ein voller Lehrgang Binnen sowie eine Prüfung zum SBF BINNEN in Theorie und Praxis zu. Danach müssen Sie für den SBF SEE erneut einen vollen Lehrgang und nochmals eine Prüfung in Theorie und Praxis ablegen. Dieser Weg ist für Sie mit unnötigem Zeitaufwand für Kurse und Prüfungen verbunden, der nicht nötig täte. Natürlich auch mit unnötigen Kosten, sowohl an Kurs- als auch an Prüfgebühren. Schulen die Ihnen dazu raten, zunächst den Binnenschein zu machen, wollen nur Ihre „Bestes“, nämlich Ihr Geld. b) Diese Beratungsweise war weitestgehend im Süden der Republik verbreitet und taucht nun leider auch in Bremen und Umgebung auf. Schulen, die über wenig Fachwissen und Ausbildungserfahrung verfügen, haben erfahrungsgemäß auch wenige Schüler in den Kursen. Zwangsweise muss die Schule zusehen, wie sie ihre Kurse auslastet. Die Empfehlung (erst Binnen dann See) ist ein guter Weg vom Schüler doppelt zu kassieren. Zunächst klingt es ja auch noch recht plausibel, wenn die Schule Ihnen empfiehlt, erst mal klein anzufangen und nur den Sportbootführerschein Binnen zu erwerben. Darauf aufbauend erst den Sportbootführerschein See zu machen. Im Klartext bedeutet dies jedoch für die Schule: Zwei Lehrgänge zu vollen Kursgebühren und zweimal Fahrausbildung verkauft! Eigeninteresse der Schule befriedigt und was zählt schon ein Schüler? Der ist wahrscheinlich nur Mittel zum Zweck. Nach unserer Auffassung keine gute Herangehensweise! Also – lassen Sie sich kein X für ein U vormachen und achten Sie bei der Wahl der richtigen Schule auch auf solche Abzockermaschen. Wer Sie schon gleich zu Anfang falsch berät ist entweder nicht wirklich an einer guten Ausbildung für Sie interessiert oder verfügt nicht mal über das einfachste Fachwissen. Keine guten Voraussetzungen für eine Schule und es hat garantiert fatale Folgen – zunächst jedoch für Sie… |
| Muss ich unbedingt eine Schule besuchen? |
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Anders als beim Autoführerschein ist die Teilnahme an einem Kurs bei einer Wassersportschule nicht zwingend vorgeschrieben. Allerdings stellen die Prüfungsausschüsse keine Boote für die praktische Prüfung. Sie können also nur praktisch geprüft werden, wenn Sie mit einem geeigneten, prüfungsgerecht ausgestattetem Boot zur Prüfung erscheinen. Dies ist immer unproblematisch, wenn Sie Ihre Ausbildung mit Hilfe einer anerkannten Sportbootschule organisieren. Wer anfängt, sich mit
der Ausbildung zum Sportbootführerschein auseinander zu setzen, findet
im Internet gelegentlich Formulierungen wie:
Solche Aussagen stammen aus unserer Sicht von Menschen, die entweder noch nie wirklich auf der See (oder auch nur dem Wasser) waren, oder sind geprägt von Schülern, die eine „Schule“ besucht haben, in der nur Fragebogenwissen vermittelt wurde. Leider gibt es zum Nachteil seriöser Ausbildungen immer mehr solcher „Pseudo-Schulen“, die sich mit schnellen, billigen Kursen auf Kundenfang begeben. Die Erfahrung der Prüfungsausschüsse zeigt jedoch recht deutlich, dass Bewerber ohne den Besuch einer geeigneten Ausbildungsstätte in den meisten Fällen nicht ausreichend vorbereitet sind. Sich nur ein Buch zu kaufen oder im PC-Kurs die Fragen und Antworten auswendig zu lernen, ist halt doch zu wenig, oder hätte es Ihnen gereicht, ein Lehrbuch über das Autofahren und die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeuges zu lesen um erfolgreich am Straßenverkehr teilzunehmen? |
| Welchen Vorteil birgt der Besuch einer Sportbootschule? |
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Neben dem Vorteil, dass eine vernünftige Schule Sie durch Ihre Ausbildung leitet, Ihnen u. a. alle organisatorischen Abläufe (Praxisausbildung, Prüfungsanmeldung etc.) abnimmt und Sie sich somit ausschließlich auf das Lernen konzentrieren müssen, liegt ein weiterer Vorteil auch in der entstehenden Gruppendynamik. In den Gruppen entstehen Beziehungen, die wichtig werden können. Häufig werden Telefonnummern ausgetauscht und wer möchte kann sich mal mit den anderen Kursteilnehmern treffen und zusammen lernen. Aber allein der Kontakt mit den Gleichgesinnten im Kurs hilft dem Einzelnen oft schon weiter. Auch wenn es zunächst komisch klingen mag, aber Sie werden feststellen, dass Sie auch später auf die Hilfe von „Wassersportkameraden“ angewiesen sind und sei es nur, wenn Sie mit Ihrem neuen Boot in den Hafen kommen und froh darüber sind, dass Ihnen beim Anlegen jemand die Leine annimmt. Ein solches Verhalten will allerdings während der Ausbildung kennengelernt werden. Leider ist es heute eher üblich an Deck zu sitzen und sich darüber zu freuen, wenn ein Bootsführer wieder mal nicht in die Box kommt. Der weitere Vorteil liegt ganz klar darin, dass Ihr Ausbilder präsent ist. Dies stellt natürlich auch hohe Anforderungen an die Kursleiter. Sie müssen mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Wissen den Raum füllen und das Fachwissen auch methodisch vernünftig den Schülern vermitteln können. Leider ist dies häufig nicht der Fall, wenn wir den Berichten der Schüler glauben schenken, die nach Abbruch in einer „Schule“ dann bei uns ihre Ausbildung fortsetzten wollen. Sie sind in unseren Kursen dann überraschet, dass Ausbildung so effektiv sein kann. Wir erinnern uns hier an einen Schüler, der nach dem Abbruch in einer Schule nahe Bremens bei uns auftauchte. Er hatte schwere Neurodermitis als er zu uns kam. Im Verlauf des Kurses wurde diese immer weniger. Darauf angesprochen berichtete er uns von den Erlebnissen vor der Hot Water Zeit. Diese geben wir hier nicht wieder, aber er hat dann ganz entspannt und ohne Ausschlag die Prüfung bestanden. Stressless sozusagen…. |
| Muss ich unbedingt einen Funkschein machen? |
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Grundsätzlich nicht, jedoch müssen Sie in einigen Fällen erhebliche Einschränkungen hinnehmen, wenn Sie über keinen Funkschein und dadurch über keine legale Funkausrüstung an Bord verfügen. Auf einigen Binnenschifffahrtsstraßen dürfen z. B. auch Sportfahrzeuge bei unsichtigem Wetter nur fahren, wenn sie mit einer Sprechfunkanlage für den Verkehrskreis Schiff – Schiff ausgerüstet sind und diese auf Kanal 10 auf Empfang geschaltet haben. Im Seebereich muss der Bootsführer im Besitz eines der Funkausrüstung des Bootes entsprechenden Funkzeugnisses sein (gesetzlich geregelt seit dem 01.08.2006; siehe auch Skipper muss neuerdings auch Funker sein). Ansonsten darf er das Boot nicht führen. Doch wichtiger als gesetzlicher Zwang ist die Erkenntnis, das See- oder Binnenschifffahrtsfunk Information (Verkehrsinformationen, Schleuseninfos, Wetterberichte etc.) und Sicherheit für Boot und Besatzung bedeutet. Auch im Falle eines Schadens, der mit Bordmittel nicht mehr behoben werden kann. Häufig hören wir: "Ich habe doch ein Handy!" Stimmt - wir auch! Aber wir kennen nicht alle Handynummern der Schiffe, die gerade an uns vorbei - oder schlimmstenfalls über uns hinweg fahren - wollen. Aber UKW Kanal 16 oder 10 funktioniert immer! Selbst an Land gibt es immer noch "Handy-Funklöcher". Probieren Sie die Reichweite Ihres Handy's einfach mal bei einem Törn aus. Sie werden überrascht sein, wie schnell die Verbindung abreißt? Für die sportlich ambitionierten
Bootsfahrer empfehlen wir folgende Übung: Schalten Sie den Motor aus
und versuchen Sie Ihr Boot auf der Weser nur mal eine halbe Seemeile (das
sind schlappe 926 Meter) stromaufwärts zu paddeln?
Möchten Sie mehr zu den Binnenfunkzeugnissen erfahren, dann hier klicken Möchten Sie mehr zu den Binnenfunkzeugnissen erfahren, dann hier klicken |
| Kann
ich auch eine ausländische Fahrerlaubnis erwerben?
Warum wird ein deutscher Sportbootführerschein benötigt? |
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Sportbootführerscheine sind in Deutschland und fast überall in Europa vorgeschrieben und werden gegenseitig anerkannt. Als deutscher Staatsbürger benötigen Sie allerdings mindestens einen deutschen Führerschein. Anders als beim PKW-Führerschein gibt es bei den Sportbootführerscheinen nicht die geringsten Ansätze, zu so etwas wie einem EU-Sportbootführerschein zu gelangen. Der kleinste gemeinsame Nenner in dieser Frage war die Einigung auf die ECE-Resolution Nummer 40 (das Originaldokument finden Sie hier). Die Bundesrepublik Deutschland hat der Resolution zugestimmt. Amtliche deutsche Sportbootführerscheine werden seit dem 1. 4. 2000 als Internationale Zertifikate ausgestellt (der amtliche Sportküstenschifferschein bereits seit seiner Einführung am 1. 10. 1999). Die ECE ist aber keine Organisation der Europäischen Gemeinschaft, sondern eine Organisation europäischer Staaten innerhalb der Vereinten Nationen (UN). Inzwischen gib es auch ein eindeutiges Urteil zum "Führerscheintourismus" z.B. nach Entzug der Fahrerlaubnis im Straßenverkehr. Hier hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) inzwischen entschieden: "Die deutschen Behörden müssen einen Führerschein aus einem anderen EU-Staat nicht anerkennen, wenn der Inhaber bei der Ausstellung eindeutig in Deutschland lebte." Das bei den Sportbootführerscheinen geltende Wohnsitzprinzip ist auch vor dem Europäischen Gerichtshof somit nicht anfechtbar, schon weil es sich nach dem Willen aller ECE-Staaten um ausschließlich nationale Gesetzgebung handelt. Eine Petition hiezu ist bereits gescheitert... mehr dazu finden Sie hier Völlig sinnlos also, als Deutscher mit Wohnsitz in Deutschland, einen Sportbootführerschein im Ausland zu machen. Ein Deutscher der jedoch im Ausland wohnt, kann natürlich auch dort einen Sportbootführerschein machen. Das setzt allerdings voraus,dass er mindestens an 186 Tagen im Jahr dort auch wirklich lebt. Der Schein gilt dann, solange der Wohnsitz nicht wieder nach Deutschland verlegt wird, sogar in Deutschland, wenn hier Urlaub gemacht wird. Wird der Wohnsitz wieder nach Deutschland zurückverlegt, muss dann jedoch spätestens nach einem Jahr auch der deutsche Führerschein gemacht worden sein, da der Ausländische dann seine Gültigkeit verliert. Die "Gastregelungen" sind ausschließlich zu gunsten des grenzüberschreitenden Tourismus eingeführt worden. Oftmals wäre es unverhältnismäßig, von einem Urlauber, der sich nur vorübergehend in Deutschland aufhält, den Besitz der hier an sich erforderlichen Fahrerlaubnis zu verlangen – insbesondere dann, wenn in seinem Wohnsitzstaat Fahrerlaubnispflicht besteht und er den entsprechenden Führerschein besitzt. Wichtig ist der Besitz eines deutschen Sportbootführerscheins aber nicht nur bei Verkehrskontrollen. Wer beispielsweise als deutscher Staatsbürger ohne amtlichen deutschen Sportbootführerschein in einen Bootsunfall verwickelt wird, kann wegen grober Fahrlässigkeit seinen Versicherungsschutz verlieren – auch wenn der Unfall in einem Land passiert, in dem keine Sportbootführerscheinpflicht besteht. Bei einem Unfall mit Personenschaden muss jeder deutsche Bootsführer zudem mit einem Strafverfahren in Deutschland rechnen. Das hat besonders schwerwiegende Folgen, wenn der Bootsführer keinen amtlichen, deutschen Sportbootführerschein besitzt. Diese Tatsache ist vielen nicht einmal bekannt, wenn sie ohne Sportbootführerschein im Ausland fahren oder sogar im Ausland einen ausländischen Sportbootführerschein (käuflich) erwerben. Siehe hierzu auch: Nepper,Schlepper, Bauernfänger Aber auch in diesem Falle gilt die alte Weisheit: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!" Während die Berufsschifffahrt mit den Standards of Training, Certification and Watchkeeping for Seafarers (STCW 95) eine weltweit einheitliche Basis für die Ausbildung und Zertifizierung von Nautikern hat, gibt es derzeit für die Sportbootfahrer weder "internationale Yachtführerscheine" noch "EU-Yachtführerscheine" und schon gar keine "internationalen Küstenpatente". Yachtführerscheine sind praktisch weltweit eine nationale Angelegenheit. Auch das auf der Basis der UN-Resolution Nr. 40 ausgestellte und oft zitierte "International Certificate of Competence" (ICC, Internationales Zertifikat) ist kein "internationaler Yachtführerschein", sondern ein freiwilliges Zusatzdokument zu einem jeweiligen nationalen Sportbootführerschein. Mit diesem ICC wird im Wesentlichen bestätigt, dass der als Grundlage für die Ausstellung des ICC vorhandene nationale Führerschein bestimmten Mindestkriterien entspricht und von einer vom jeweiligen Land autorisierten Stelle ausgestellt worden ist. In Deutschland ist das ICC in den jeweiligen Sportbootführerschein integriert und muss nicht ausdrücklich beantragt werden. Zu beachten sind jedoch auch die Vorschriften des Flaggenstaates der jeweiligen Yacht die geführt werden soll. Jedes Land kann Bestimmungen für die Besetzung seiner Seeschiffe mit Schiffsführer und Besatzung erlassen. Die Entscheidung darüber, welchen Führerschein ein Schiffsführer braucht, liegt primär beim Flaggenstaat des Schiffes. |
| Was kann passieren, wenn ich im Ausland ohne Bootsführerschein fahre? |
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Das hängt von der "Führerscheinklausel" des Versicherungsvertrages ab. Es könnte sein, dass die "Führerscheinklausel" so formuliert ist, dass die Versicherung einen entstandenen Schaden nur dann reguliert, wenn der deutsche Schiffsführer im Besitz eines für das entsprechende Revier nach deutschen Vorschriften vorgeschriebenen Befähigungsnachweises ist. Im Zweifel sollte man sich eine schriftliche Deckungszusage geben lassen! Auch wer mit anderen als deutschen Führerscheinen ein Boot im Ausland führt, sollte, wenn das Boot in Deutschland versichert ist, eine schriftliche Deckungszusage vom Versicherer einholen. Bei Schiffen unter ausländischer Flagge sind außerdem noch die Vorschriften des Flaggenstaates zu beachten. Jedes Land kann Bestimmungen für die Besetzung seiner Seeschiffe mit Schiffsführer und Besatzung erlassen. Die Entscheidung darüber, welchen Führerschein ein Schiffsführer benötigt, liegt primär beim Flaggenstaat des Schiffes. Informieren Sie sich vorher über die geltenden Regelungen. In fast allen Fällen werden jedoch die deutschen Sportbootführerscheine im Ausland anerkannt und es gibt selten Probleme mit diesen amtlichen Qualifikationen. |
| Welcher Führerschein ist für mich der richtige? |
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Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Einfach betrachtet richtet sich dies ganz nach den Gebieten in denen Sie später Sportboote führen möchten. Um Ihnen die Orientierung ein wenig zu erleichtern, haben wir aus unserer langjährigen Ausbildungserfahrung speziell für Einsteiger in den Wassersport ein paar Kurskombinationen zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen können, sowohl den Lernaufwand möglichst gering zu halten, als auch Geld an den richtigen Stellen zu sparen. Diese Kurskombinationen haben
wir mit dem Button Gesetzlich vorgeschrieben sind lediglich die Sportbootführerscheine See und Binnen unter Motor. Anders als im Straßenverkehr nach der Art des Fahrzeuges (PKW – LKW - Motorrad usw.) sind Bootsführerscheine ausschließlich nach den Fahrgebieten vorgeschrieben, da sich aus diesen auch unterschiedliche Anforderungen an die Qualifikation des Schiffsführers ergeben. Jeder der auf Seeschifffahrtsstraßen ein Motor- oder Segelboot mit Motor von mehr als 3,68 kW (5 PS) zu Sport- und Erholungszwecken führen möchte, benötigt somit den Sportbootführerschein See. Wer hingegen auf Binnenschifffahrtsstraßen zum gleichen Zweck ein Sportboot von weniger als 15 m Länge, mit mehr als 3,68 kW (5 PS) führen möchte, muss Inhaber des Sportbootführerschein-Binnen sein. Auf bestimmten Binnenschifffahrtsstraßen in Berlin und Brandenburg ist der Sportbootführerschein-Binnen auch für Segler und Surfer vorgeschrieben. Wer beabsichtigt beide gesetzlich vorgeschriebenen Scheine zu erwerben, sollte zunächst die Ausbildung zum Sportbootführerschein See absolvieren und anschließend den Sportbootführerschein Binnen als “Ergänzung“ anhängen. Bei dieser Herangehensweise ersparen Sie sich u. a. eine praktische Prüfung, einige Zeit im Theorieunterricht sowie etliche Kosten. |
| Welche weitergehenden Qualifikationen sind vorgeschrieben? |
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Alle weitergehenden Führerscheine und Qualifikationen (ausgenommen unter gewissen Voraussetzungen die Funkzeugnisse – siehe unten) sind freiwillig. So gibt es beim Sportbootführerschein Binnen auch die Möglichkeit eine Prüfung zum Nachweis der Segelqualifikation abzulegen. Stellen Schüler nach einer gut strukturierter und erfolgreich durchlaufenen Ausbildung erst einmal fest, welch großen Freizeitwert Ihnen die Führerscheine bieten, wollen viele der ehemaligen Schüler mehr! Dann können Sie nach dem Erwerb des Sportbootführerscheines See Ihr Wissen ausbauen, indem Sie eine Ausbildung zum Sportküstenschifferschein (SKS) absolvieren. Hier werden neben zusätzlichem Wissen zu den erwähnten Bereichen auch wieder Segelkenntnisse in Theorie und Praxis ausgebildet und geprüft. Besonders stolz macht uns der hohe Anteil ehemaliger Kursteilnehmern, die in der Sportbootschule Hot Water weiterführende Kurse belegen. Nur wer mit der Ausbildung zufrieden ist, macht auch in der gleichen Schule weiter. Andererseits freuen wir uns
natürlich auch über die Absolventen der Markbegleiter, die aus
vielfältigsten Gründen an unseren weiterführenden Kursen
und Fortbildungen teilnehmen.
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| Wie lange gelten Sportbootführerscheine und Funkzeugnisse? |
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Die Sportbootführerscheine sind lebenslang gültig. Eine zeitliche Einschränkung gibt es nur bei Berufszeugnissen. Ein Sportbootführerschein wird aber ungültig, wenn die Voraussetzungen, z. B. die Sehfähigkeit nicht mehr gegeben sind. Die in der ehemaligen DDR erworbenen Scheine zum Führen von Sportbooten gelten in Deutschland uneingeschränkt weiter. Je nach eingetragenem Fahrtgebiet können sie in die Sportbootführerscheine-See und/oder -Binnen umgeschrieben werden. Für Fahrten ins Ausland wird eine Umschreibung empfohlen, für Fahrten in den Niederlanden ist sie sogar notwendig. |
| Welche Kursform ist für mich die richtige? |
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Dies Frage lässt sich nicht ganz so leicht beantworten, da dieses grundsätzlich von Person zu Person unterschiedlich ist. Wir bieten grundsätzlich Abend- und Wochenendkurse an. Kursteilnehmer, die sich für den Besuch eines Abendkurses entscheiden, sollten sicherstellen, dass Sie einmal in der Woche zu den Kursabenden überwiegend anwesend sein können. Evtl. verpasste Kursabende können selbstverständlich kostenlos an einem anderen Abend - in einem anderen Schulungsraum - nachgeholt werden. Für Personen, die z.B. berufsbedingt nicht regelmäßig Abends einen Kurs Besuchen können oder wollen, eignen sich unsere Wochenendkurse. An einem Wochenendunterrichtstag erhalten Sie den Stoff von zwei Abenden vermittelt. Deshalb müssen Sie lediglich 3 Tage zum Unterricht erschienen. Ein weiterer Tag kommt für die Praxisausbildung hinzu. Wenn auch diese Form der Ausbildung für Sie nicht in Betracht kommt, haben Sie auch die Möglichkeit, eine Individualausbildung mit uns abzusprechen. Grundsätzlich gilt es zu bedenken, dass wir Ihnen das erforderliche Wissen didaktisch aufbereitet vermitteln. Jedoch reicht es nicht, nur den Unterricht zu besuchen. Sie sollten auch einige Zeit für die Unterrichtsnachbereitung einplanen. |
| Was wird mir in der Ausbildung vermittelt? |
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Auch dies Frage lässt sich nicht ganz so leicht beantworten, das es grundsätzlich von Schule zu Schule verschieden ist. Vermittelt werden sollten mindestens grundlegende Kenntnisse z.B. in den Bereichen: Terrestrische Navigation (Grundlagen der Seekarte, Möglichkeiten zur Bestimmung des Schiffstandortes wie koppeln oder peilen, navigieren mit Leuchtfeuern, uvm.) Wetterkunde (z.B. See und Landwind), Seerecht, Schiffstechnik, Sicherheit, Seenotsignale sowie praktische Grundmanöver für das spätere Fahren mit dem Boot. Sie erhalten sozusagen eine
„Grundausbildung“ für die Teilnahme am Wassersport.
Gute Schulen vermitteln in
den Kursen jedoch wesentlich mehr. Hier erhalten Sie einen "Gesamtüberblick"
über das "Leben“ auf dem Wasser und den erforderlichen Respekt vor
den Elementen. Dieses ergänzende Rüstzeug hilft Ihnen nicht nur
bei der späteren Schiffsführung sondern auch schon in der Führerscheinprüfung.
Was Sie verstanden haben, können Sie auch besser wiedergeben.
Zur Sicherheit von Schiff und Besatzung muss der „Führerscheininhaber“ das „Überleben“ auf dem Wasser beherrschen. Hiezu gehören beispielsweise das Wissen um die Planung von Seereisen, Kenntnisse im Empfang und der Auswertung von Wetterberichten, grundlegende Kenntnisse der planetarischen Windsysteme sowie ein geschärfter Blick für die Unfallverhütung an Bord. Das geprüfte „Führerscheinwissen“ des Eintragens von Kursen in die Übungsseekarte aus dem Lehrbuch, ist wichtig. Jedoch effektiv nutzlos, wenn Sie nicht wissen, woher Sie nach bestandener Prüfung eine Seekarte bekommen können und wo ergänzende Informationen dazu finden wie diese berichtigt, also aktuell gehalten wird. Zur Umsetzung der theoretisch erworbenen Kenntnisse in die Praxis bedarf es auch eines entsprechenden, speziell für Ausbildungszwecke ausgestatteten Schulungsbootes und ausreichend Zeit an Bord. Was nutzt Ihnen das ganze theoretisch erworbene Wissen, wenn sie es in der Praxisausbildung nicht „erleben“ können, weil z. B. Geräte an Bord nicht vorhanden sind, oder Ihre „Ausbildung“ auf dem Wasser nur 15 Minuten dauert? Für die Praxisausbildung hält die Sportbootschule Hot Water eine kleine aber feine Ausbildungsflotte für Sie bereit. |
| Wie lange dauert die Ausbildung zu den Sportbootführerscheinen? |
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Das ist extrem Unterschiedlich. Ein Effekt der heutigen Zeit ist es „keine Zeit zu haben“. Also muss alles schnell gehen und die Ausbildung zum Sportbootführerschein soll mal eben nebenbei gemacht werden! Überlegen Sie einmal wirklich ganz wertneutral:
Falls Sie jetzt „ja“ sagen,
brauchen Sie nicht mehr weiterlesen. Sollten Sie die Frage für sich
jedoch mit nein beantwortet haben, und sich weiter informieren wollen,
dann lesen Sie unseren Bericht Qual der Wahl (für
mehr Information hier klicken).
Wir sagen ganz deutlich:
„Eine fundierte Ausbildung erfordert auch einen ausgemessenen Zeitrahmen, um einen systematischen Lernprozess erfolgreich abzuschließen zu können. Bevor diese jedoch möglich ist, müssen Sie sich recht genau überlegen, welche Ausbildungsform für Sie die richtige ist. Wir bieten unseren Kursteilnehmern unterschiedlichste Ausbildungsformen zu den Sportbootführerscheinen. Häufig stellen Kursteilnehmer nach bestandener Führerscheinprüfung fest, dass Sie nun doch in Gegenden Boot fahren möchten, die Sie vorher gar nicht in Betracht gezogen hatten. Dann beginnt für Sie das Lernen auf´s Neue, da Sie nun doch einen weiteren Führerschein benötigen. Deshalb sollten Sie sich zunächst gut überlegen, welcher der Sportbootführerscheine für Sie "der Richtige" ist. Ein letzter Tipp: Unter dem Motto
„Zwei Führerscheine an einem Wochenende“ werden Crash-Kurse immer
beliebter, wenn Sie sich und Ihrer Zukunft als Skipper einen Gefallen tun
wollen, lassen Sie die Finger davon.
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| Geben Sie Kursempfehlungen für den Wassersporteinsteiger? |
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Häufig stellen Kursteilnehmer nach bestandener Führerscheinprüfung fest, dass Sie nun doch in Gegenden Boot fahren möchten, die Sie vorher gar nicht in Betracht gezogen hatten. Dann beginnt für Sie das Lernen auf´s Neue, da Sie nun doch einen weiteren Führerschein benötigen. Deshalb sollten Sie sich zunächst gut überlegen, welcher der Sportbootführerscheine für Sie "der Richtige" ist. |
| Um Ihnen die Orientireung in der unübersichtlichen Führerscheinwelt des Wassersportes ein wenig zu erleichtern, haben wir für Einsteigerin den Wassersport aus unserer langjährigen Ausbildungserfahrung ein paar Kurskombinationen zusammengestellt, die Ihnen helfen können, sowohl den Lernaufwand möglichst gering zu halten, als auch Geld an den richtigen Stellen zu sparen. | ![]() |
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Wir haben diese Kurse mit dem Button kenntlich gemacht.
Für weitere Informationen drücken Sie einfach auf den Button
bei dem entsprechende Kurs.
Als guten Einstieg in den Wassersport sehen wir im Raum Bremen und Oldenburg, wo die Grenzen der Seeschifffahrt und Binnenschifffahrt fließend sind einen Kombi-Kurs zum Erwerb dieser beiden Führerscheine an. Durch die sich in großen Gebieten überschneidenden Themengebiete lernen Sie während der Ausbildung zum Sportbootführerschein See schon große Teile für den Sportbootführerschein Binnen gleich mit. Somit brauchen Sie nach der
Prüfung "SEE" nur noch ein paar kleine aber entscheidende Unterschiede
erlernen und können dann recht schnell eine Ergänzungsprüfung
zum Sportbootführerschein Binnen ablegen.
Nachdem Sie dem Virus Boot vollkommen verfallen sind, was erfahrungsgemäß nicht lange nach Aushändigung der Sportbootführerscheine eintritt, werden Sie nach kurzer Eingewöhnungszeit auch auf größere Törns (Fahrten) gehen wollen. Dann stellen Sie schnell fest, wie wichtig die Teilnahme am Funkverkehr für den Skipper ist. Um aus seemännischer Sicht nicht isoliert zu sein, muss mindestens der Skipper (gesetzlich geregelt seit dem 01.08.2006; siehe auch Skipper muss neuerdings auch Funker sein) an Bord im Besitz eines der Ausrüstung entsprechenden Funkzeugnisses sein. Hier empfehlen wir Ihnen dann
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| Die Pyrotechnische Ausbildung | ||
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Mit der Neuordnung des deutschen Waffengesetzes wurde der freie Verkauf von effektiven Seenotsignalmitteln verboten. Um Seenotsignalmittel, z.B. Fallschirmsignalraketen der Klasse T2 erwerben zu können, muss eine Sachkundeprüfung abgelegt werden. Seit dem 01.01.2008 sind in Deutschland endlich wieder Prüfungen möglich. Bei Fahrten in Küstennähe gehören laut Sicherheitsempfehlung in die Ausrüstung des Bootes: - zwei Rauchsignale
orange, schwimmfähig, Rauchdauer 4 Minuten
Einige dieser unverzichtbaren Seenotsignale dürfen jedoch nur die Inhaber einer pyrotechnischen Erlaubniss erwerben. |
| Mit
diesen Scheinen sind Sie auf lange Sicht gut gerüstet:
Sportbootführerscheine See & Binnen Short Range Certifikat (SRC) & Ukw-Binnenfunk (UBI) Pyrotechnische Befähigung |
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Da wir immer wieder feststellen, dass Kursteilnehmer mit fortschreitender Wassersportbegeisterung nach und nach diese Befähigungsnachweise erwerben, bieten wir natürlich auch eine Tutti-Kompletti-Ausbildung hierzu an. |
| Das
Hot Water Rundum-Sorglos-Paket
Die Sportbootführerscheine See & Binnen sowie die Funkzeugnisse SRC & UBI und die pyrotechnische Komplettausbildung GRATIS dazu |
| Der
Hot
Water Preishammer !
Vorteilspreis 2009 |
![]() |
| Preisreduziert gegenüber dem Vorjahr um | € 60,-- |
| ...und wir legen noch eine Ausbildung im Wert von | € 80,-- | gratis dazu! |
| Sie sparen somit | € 140,-- |
| Welche Schiffe kann ich mit den Bootsführerscheinen fahren? |
| Sportbootführerschein
Binnen
Der amtliche Sportbootführerschein
Binnen unter Motor berechtigt zum Führen eines Sportfahrzeugs unter
Motor mit einer Länge über Alles von unter 15 Metern mit maximal
12 Personen an Bord.
Sportbootführerschein See Der amtliche Sportbootführerschein-See
berechtigt zum Führen von motorisierten Booten, welche für Sport-
und Freizeitzwecken gebaut wurden und für maximal 12 Personen zugelassen
sind.
Ein letzter Tipp: Unter dem Motto
„Zwei Führerscheine an einem Wochenende“ werden Crash-Kurse immer
beliebter, wenn Sie sich und Ihrer Zukunft als Skipper einen Gefallen tun
wollen, lassen Sie die Finger davon.
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| Ich habe eine rot/grün-Sehschwäche. Kann ich dennoch die Prüfung zu einem Sportbootführerschein ablegen? |
| Das
kommt darauf an, wie stark die Sehschwäche ausgeprägt ist. Die
offizielle Formulierung lautet so:
Das Farbunterscheidungsvermögen ist als ausreichend anzusehen, wenn der Bewerber den Farnsworth Panel D 15 Test oder einen anerkannten Farbtafeltest besteht. In Zweifelsfällen muss die Prüfung mit dem Anomaloskop oder ein anderer anerkannter gleichwertiger Test durchgeführt werden, wobei der Anomal-Quotient bei normaler Trichomasie zwischen 0,7 und 1,4 liegen muß. Anerkannte Farbtafeltests
sind:
Setzen sie sich mit uns in Verbindung falls sie eine rot/grün Schwäche haben. |
| Wie und wann muss ich mich beim Prüfungsausschuss für die Prüfung anmelden? |
| Damit haben Sie bei uns keine Sorgen. Sämtliche Anmeldemodalitäten übernimmt die Sportbootschule Hot Water für Sie. Wir kümmern uns um alle Formulare und teilen Ihnen rechtzeitig und detailliert mit, welche Unterlagen wir von Ihnen für Ihre Anmeldung benötigen. |
| Was passiert, wenn ich die Prüfung nicht bestehe? |
| Nicht
weiter schlimm! Sie können die Prüfung zum Sportbootführerschein
so oft wiederholen wie Sie möchten. Nach Ablauf einer Sperrfrist von
vier Wochen, die Sie dazu nutzen sollten, sich noch einmal ordentlich mit
der Materie auseinander zu setzten, können Sie die nicht bestandene
Prüfungsteile (Praxis oder Theorie) noch einmal wiederholen.
Das jemand durchfällt kann schon mal vorkommen, jedoch kommt es seltener vor, wenn Sie in einer ordentlichen Sportbootschule gleich richtig auf die Prüfung vorbereitet wurden und sich natürlich auch die Zeit zum Nacharbeiten der Unterrichte genommen haben. Sollten Sie bereits durchgefallen
sein und noch keine Schule besucht haben, wäre spätestens jetzt
der richtige Zeitpunkt für Sie über den Besuch einer guten Sportbootschule
nachzudenken. Aber Nachdenken alleine reicht manchmal nicht…
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| Kann ich auch in einem PC-Kurs einen Führerschein bekommen? |
| Die
Beantwortung dieser Frage machen wir uns mal ganz einfach und geben einfach
mal die Werbung eines solchen Kursanbieters in Auszügen wieder.
Hier wird geschrieben:
Die Ausbildung ist in beiden Fällen gleich. Der Online-Kurs kostet weniger Geld. Dafür ist im Präsenzkurs die praktische Ausbildung enthalten (Wert ca. 60,- bis 100,- €). Daher buchen die meisten Teilnehmer des Präsenzkurses den Online-Kurs zusätzlich. Quelle: Yachtschule Dreyer, Bielefeld Diese Werbung sagt nach unserer Meinung bereit alles aus. Ein Online-Kurs ist vielleicht eine Ergänzung zum Präsentskurs, aber welcher Schüler braucht diese, wenn der Unterricht zügig und in allgemeinverständlicher Form abgehalten wird. |
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Wir hoffen, Ihnen einen kleinen Überblick über sinnvolle - und mit zunehmenden Interesse am Wassersport auch erforderlichen - Varianten zu den Befähigungsnachweisen aufgezeigt zu haben. Bei eventuellen Fragen hierzu, senden Sie uns einfach eine Mail oder rufen Sie an.
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| Nur wer selber brennt Hot |
![]() |
| kann andere entflammen WATER |
| Funkzeugnisse auf den Binnenschifffahrtsstraßen |
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Auf Binnenschifffahrtsstraßen besteht die grundsätzliche Pflicht, Sprechfunk zu benutzen. Ausgenommen sind lediglich Kleinfahrzeuge, also Fahrzeuge unter 20m Länge. Hat ein Kleinfahrzeug aber eine UKW-Sprechfunkanlage an Bord, dann muss es sie wie alle anderen Fahrzeuge auch im Verkehrskreis Schiff – Schiff auf Empfang geschaltet haben. Der Verkehrskreis Schiff – Schiff darf nur zum Empfang von Nachrichten auf anderen Verkehrskreisen kurzfristig verlassen werden. Vor der Einfahrt in unübersichtliche Strecken, Fahrwasserengen oder Brückenöffnungen müssen sich die mit Sprechfunk ausgerüsteten Fahrzeuge im Verkehrskreis Schiff – Schiff melden. Zusätzlich dürfen auf dem Rhein nach Überschreiten der Hochwassermarke I innerhalb der in Frage kommenden Abschnitte nur solche Fahrzeuge (einschließlich Kleinfahrzeuge) ihre Fahrt fortsetzen, die unter anderem mit einer Sprechfunkanlage ausgerüstet sind; davon ausgenommen sind Kleinfahrzeuge, die mit Muskelkraft fortbewegt werden. Der Verkehrskreis Nautische Information ist dabei auf Empfang zu schalten. Bei unsichtigem Wetter dürfen auch Sportfahrzeuge auf den Binnenschifffahrtsstraßen nur noch fahren, wenn sie mit einer Sprechfunkanlage für den Verkehrskreis Schiff – Schiff ausgerüstet sind und diese auf Kanal 10 auf Empfang geschaltet haben. Funkgeräte im Binnenbereich müssen mit einem ATIS-Coder bestückt sein. Die Abkürzung „ATIS“ steht für „Automatic Transmitter Identification System“ und soll der automatischen Identifizierung von Schiffsfunkstellen dienen. Das ATIS-Signal wird auf dem jeweils benutzten UKW-Sprechweg am Ende jeder Aussendung (also beim Loslassen der Sendetaste) digital gesendet und ermöglicht dadurch das zweifelsfreie Identifizieren einer Funkstelle. Hinweis: Auf Binnenschifffahrtsstraßen muss an Bord von Fahrzeugen, die mit einer Sprechfunkanlage ausgerüstet sind, das „Handbuch Binnenschifffahrtsfunk, Allgemeiner Teil“ vorhanden sein. Auf den Binnenschifffahrtsstraßen Rhein und Mosel muss zusätzlich der Regionale Teil Rhein/Mosel, auf den übrigen Binnenschifffahrtsstraßen zusätzlich der für die befahrene Wasserstraße einschlägige Auszug aus dem Regionalen Teil Deutschland des Handbuchs an Bord vorhanden sein. Das „Handbuch Binnenschifffahrtsfunk“ (Allgemeiner und Regionale Teile) finden Sie bei uns im Downloadbereich. Die Sprechfunkanlage darf nur von Personen benutzt werden, die über ein Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk verfügen, bzw. nur unter Aufsicht einer solchen Person. Seit dem 1. Januar 2003 gilt dazu die neue Binnenschifffahrt-Sprechfunkverordnung mit den Bestimmungen zum Erwerb des UKW-Sprechfunkzeugnisses für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI). UKW-Sprechfunkzeugnisse für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) — amtliche oder amtlich anerkannte
Erlaubnis zum Bedienen und Beaufsichtigen einer Schiffsfunkstelle
Das UBI berechtigt nicht zur Teilnahme am weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem GMDSS. Diese Berechtigung kann nur durch eine Ergänzungsprüfung erworben werden. UKW-Sprechfunkzeugnisse, die vor dem 1. Januar 2003 ausgestellt worden sind, gelten unbeschränkt weiter. |
| Funkzeugnisse auf den Seeschifffahrtsstraßen |
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Auf den Seeschifffahrtsstraßen gelten seit dem 1. Januar 2003 neue Funkbetriebszeugnisse. Das Beschränkt Gültige Funkbetriebszeugnis (Short Range Certificate [SRC]) berechtigt zur Ausübung des Seefunkdienstes im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) für UKW (Reichweite bis ca. 35 sm), das Allgemeine Funkbetriebszeugnis (Long Range Certificate [LRC]) zur Ausübung des Seefunkdienstes für UKW, GW, KW und Seefunk über Satelliten auf Sportbooten. Beschränkt gültiges Funkbetriebszeugnis Short Range Certificate (SRC) Amtliche Berechtigung zur Ausübung des Seefunkdienstes im weltweiten Seenot- und Sicherheitssystem (GMDSS) für UKW (Reichweite bis ca. 35 sm) auf Sport booten, seitdem 1.10.2007 vorgeschrieben für Führer von Sportfahrzeugen, die über die entsprechende funktechnische Ausrüstung verfügen. — international und unbefristet
gültig
Allgemeines Funkbetriebszeugnis Long Range Certificate (LRC) Amtliche Berechtigung zur uneingeschränkten Ausübung des Seefunkdienstes im GMDSS für UKW, GW, KW und Seefunk über Satelliten auf Sport booten und Traditionsschiffen, seit dem 1.10.2007 vorgeschrieben für Führer von Sportfahrzeugen, die über die entsprechende funktechnische Ausrüstung verfügen. — international und unbefristet
gültig
Die neuen Funkbetriebszeugnisse berechtigen nicht zur Teilnahme am Binnenschifffahrtsfunk. Diese Berechtigung kann von Inhabern eines Funkbetriebszeugnisses durch eine Ergänzungsprüfung oder durch eine Vollprüfung zum UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) erworben werden. Seefunkzeugnisse, die vor dem 1. Januar 2003 ausgestellt worden sind, behalten uneingeschränkt ihre Gültigkeit und erlauben weiterhin auch die Teilnahme am Binnenschifffahrtsfunk. |